Neue Studie zeigt: Systemkosten lassen sich durch Offshore-Sektorenkopplung um bis zu 1,7 Mrd. pro Jahr senken

Grüner Wasserstoff kann wirtschaftlich in der Nordsee produziert werden – wenn die regulatorischen Voraussetzungen stimmen. Das belegt eine neue Studie der unabhängigen Wirtschaftsberatung Frontier Economics im Auftrag von AquaVentus. Eine sektorengekoppelte Vernetzung von Offshore-Elektrolyseuren mit Windparks in den entfernten Gebieten der Nordsee senkt nicht nur die Kosten für die Erzeugung und den Transport von grünem Wasserstoff, sondern reduziert auch die Gesamtkosten des Ausbaus der Erneuerbaren Energien. Die Studie belegt für zwei Szenarien (Ausbauziele Offshore-Wind von 70 GW und 55 GW) jeweils ein Einsparpotenzial von 1,7 Mrd. bzw. 0,5 Mrd. Euro jährlich.