Berlin, 02. Januar 2026. Im Rahmen der Konsultation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) zur Novellierung des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) fordert die Wasserstoffinitiative AquaVentus klare gesetzliche Weichenstellungen für eine kosteneffiziente und systemdienliche Weiterentwicklung des Offshore-Ausbaus. Zentrales Element ist die zeitnahe gesetzliche Verankerung kombinierter Anschlusskonzepte, bei denen Offshore-Windparks sowohl über Stromkabel als auch über Wasserstoffpipelines angebunden werden können. Durch eine integrierte Vernetzung mittels einer Kombination aus Pipeline und Kabel kann der Ertrag der Windenergie in der Nordsee optimiert und die Kosten für die Erzeugung und den Transport von grünem Wasserstoff deutlich verringert werden. Diese kombinierte Nutzung bietet die Möglichkeit, die Ausbaukosten der Transport-Infrastruktur deutlich zu senken sowie deren Auslastung zu erhöhen. In allen anderen Nordseeanrainerstaaten ist das bereits gängige Praxis.